Achtung: Liebestolle Rehe kreuzen | Jagd-Fakten

Achtung Wildwechsel: Hier gilt es, besonders umsichtig zu fahren. (Quelle: Kaufmann/DJV)

28.07.2017

Achtung: Liebestolle Rehe kreuzen

Die Paarungszeit des Rehwildes ist in vollem Gange. Rehböcke überqueren auf der Suche nach einer Partnerin jetzt auch tagsüber vermehrt die Straßen. Der Deutsche Jagdverband bitte um erhöhte Aufmerksamkeit.


Autofahrer sollten derzeit besonders vorsichtig sein – das Rehwild befindet sich in der sogenannten „Blattzeit“. In dieser Zeit treibt der Rehbock unermüdlich seine Auserwählte vor sich her und es kann vermehrt zu Überquerungen von Straßen und Verkehrswegen und somit zu Wildunfällen kommen. Jetzt müssen Autofahrer ganztägig mit Wild auf der Fahrbahn rechnen, denn liebestolle Rehe sind in der sommerlichen Hitze besonders aktiv. Aber auch in den frühen Morgenstunden und in der Abenddämmerung geht es heiß her.

Der Deutsche Jagdverband (DJV) appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, die Fahrweise anzupassen, um rechtzeitig bremsen zu können. Dies gilt vor allem auf Strecken, die mit dem amtlichen Verkehrszeichen für Wildwechsel gekennzeichnet sind sowie bei Fahrten durch Waldgebiete und zwischen landwirtschaftlichen Nutzflächen.

Zudem warnt der DJV: Ein Reh kommt zur Blattzeit selten allein. Meist folgt der paarungsbereiten Ricke ein Bock. Taucht am Fahrbahnrand ein Reh auf, sollte sofort abgeblendet und kontrolliert gebremst werden. Bei einem unvermeidlichen Zusammenstoß das Lenkrad gerade halten – und keinesfalls unkontrollierte Ausweichmanöver versuchen.

Weitere Verhaltenstipps für Verkehrsteilnehmer gibt es hier.