Imagebefragung Jagd 2016 (Quelle: DJV)

16.02.2017

Jäger lieben die Natur

Repräsentative Umfrage bestätigt hohe Akzeptanz für Jagd und Jäger in der Bevölkerung. Der Deutsche Jagdverband (DJV) zeigt sich erfreut über das Ergebnis: „Es spiegelt unsere Bemühungen wider, Jagd transparent und verständlich zu machen.”

Rund 88 Prozent der Deutschen sind überzeugt, dass Jäger die Natur leben. Die Fütterung von Wild in Notzeiten befürworten sogar 90 Prozent der Bundesbürger. Das geht aus einer aktuellen repräsentativen Umfrage hervor, die das Essener Institut für Marktforschung und Kommunikation, Bremer und Partner GmbH (IFA-Institut) im Auftrag des Deutschen Jagdverbands (DJV) durchgeführt hat.

Demnach halten 83 Prozent der Befragten Jagd für notwendig, um Wildbestände zu regulieren – etwa um Wildschäden in Wald und Feld zu verhindern (82 %). Das sind sechs Prozentpunkte mehr als bei der ersten Befragung 1999.

76 Prozent (plus 6 Prozentpunkte gegenüber 1999) stimmen der Aussage „Jäger investieren viel Zeit in den Naturschutz” zu und 67 Prozent begrüßen es, dass Jäger vielen selten gewordenen Arten helfen.

Insgesamt stehen drei Viertel der Deutschen dem Thema Jagd positiv oder neutral gegenüber. Zum Vergleich: Vor 17 Jahren waren 43 Prozent der Befragten eher skeptisch.

Mehr Zustimmung und Interesse für Jagd und Jäger in der Bevölkerung – dieser Trend geht auch mit einer steigenden Zahl von Jagdscheininhabern in Deutschland einher. Waren es 1991/92 noch 318.678, lag deren Zahl im Jagdjahr 2015/16 bereits bei 381.821. Das entspricht einem prozentualen Zuwachs von nahezu 20 Prozent.