Wilder Weihnachtsbraten | Jagd-Fakten

Zeichen: Wild aus der Region

15.12.2014

Wilder Weihnachtsbraten

Nicht nur an den Feiertagen ist heimischen Wildbret bei den Deutschen beliebt. Aktuelle Zahlen des Deutschen Jagdverbandes (DJV) belegen, dass der Verzehr von Wildbret gleichbleibend hoch bleibt.

Rehkeule, Hirschrücken oder Wildschweingulasch sind besonders während der Weihnachtsfeiertage beliebt. Doch Wildbret ist das ganze Jahr über gefragt. Allein 11.145 Tonnen Wildfleisch vom Wildschwein verzehrten die Deutschen in der Jagdsaison 2013/14, wie eine aktuelle Studie des DJV zeigt. Damit sind die Schwarzkittel die beliebteste Wildart. Über 23.452 Tonnen Fleisch von Hirsch, Reh und Co. kam im Jagdjahr 2013/14 auf die Teller der Verbraucher. Damit bleibt der Verzehr von heimischem Wild gleichbleibend hoch, während die Einfuhr von Wildfleisch aus Osteuropa und Übersee in den vergangenen fünf Jahren um 11 Prozent gesunken ist.

Die Nachfrage ist gerade in der Vorweihnachtszeit besonders groß, allerdings ist Wildbret das ganze Jahr über erhältlich. „Wildtiere kennen keine Marktwirtschaft. Im Jahresverlauf bestimmen Nahrungsangebot, Witterung und nicht zuletzt der Jagderfolg das Angebot“, so DJV-Präsidiumsmitglied Dr. Jürgen Ellenberger. Wild aus der Region ist ein frisches Naturprodukt, das durch kurze Vertriebswege schnell und umweltfreundlich zu dem Endverbraucher gelangt. 

Ob klassischer Wildschweinbraten aus der Keule, würziges Gulasch oder saftige Steaks aus dem Rücken, die Vielzahl der Rezepte und Zubereitungsmöglichkeiten bieten für jeden Fleischliebhaber das passende Gericht. Und wer sich noch nicht an einen Wildbraten, wegen der vermeintlich schwierigen Zubereitung, getraut hat, findet auf der Internetseite www.wild-auf-wild.de einfache und leckere Rezepte für alle heimischen Wildarten.