Das Waldbrandrisiko durch Zigaretten ist besonders hoch. (Quelle: Kaufmann/DJV)

23.07.2019

Heiß, heißer: 
Waldbrand

Mit der Hitze steigt die Waldbrandgefahr. Der Deutsche Jagdverband ruft Naturbesucher zu Sorgfalt auf: Offenes Feuer ist ebenso gefährlich wie heiße Katalysatoren von Autos.


Ein Funke durch zum Beispiel eine achtlos weggeworfene Zigarettenkippe genügt – und der Wald steht in Flammen. Insbesondere bei anhaltender Hitze und Trockenheit ist das Risiko hoch. Der Deutsche Jagdverband (DJV) warnt vor offenem Feuer und Rauchen im Wald. Autos sollten zudem nur auf ausgewiesenen Flächen geparkt werden, da trockenes Gras oder Laub am Wegrand schnell Feuer fangen kann. Zufahrten und Straßen sollten immer frei bleiben, damit Löschkräfte im Ernstfall zügig vor Ort sind. 

Ein Waldbrand stellt nicht nur eine Bedrohung für den Menschen dar, sondern kann auch verheerende Folgen für die Natur haben: Lebensräume werden zerstört, Wildtiere sterben einen qualvollen Tod. 

Fahrlässigkeit ist neben Brandstiftung eine der häufigsten Ursachen für Waldbrände. In vielen Bundesländern besteht deshalb zwischen dem 1. März und dem 31. Oktober ein Rauchverbot im Wald. In Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Thüringen gilt dies sogar ganzjährig. 

Wenn es brennt, ist immer die Feuerwehr (Tel. 112), die nächste Polizeidienststelle (Tel. 110) oder Forstdienststelle zu verständigen.