29.12.2025

Mehrheit befürwortet Wolfsjagd

Quelle: Bernhardt/DJV

Quelle: Bernhardt/DJV

Civey-Umfrage: Fast zwei Drittel unterstützen die Bestandkontrolle von Wölfen. Im ländlichen Raum ist die Zustimmung besonders hoch. Wie verbreitet ist die Angst vor dem Wolf?

Fast zwei Drittel der Deutschen befürworten eine Aufnahme des Wolfs ins Jagdrecht. Eine ähnlich große Mehrheit unterstützt die Jagd auf problematische Wölfe, die Nutztiere töten. Auf dem Land liegt die Zustimmung deutlich höher als in den Städten. Das zeigt eine Auswertung der Civey-Umfrage mit 5.000 Teilnehmern im Auftrag des Deutschen Jagdverbands. Der Deutsche Jagdverband fordert, dass 40 Prozent der Jungwölfe pro Jahr erlegt werden. Problemwölfe sollten ganzjährig entnommen werden - unabhängig vom Erhaltungszustand.

Jeder Vierte fühlt sich durch den Wolf bedroht

Knapp die Hälfte der Deutschen bewertet die Rückkehr des Wolfs positiv, rund ein Drittel negativ. In ländlichen Regionen fällt die Bewertung der Wolfsrückkehr negativer aus. Bundesweit fühlt sich mehr als jeder Vierte durch Wölfe bedroht, auf dem Land etwa jeder Dritte.

Hinweis zur Studie

Civey hat für den Deutschen Jagdverband e.V. vom 9. bis 11. Dezember 2025 online 5.000 Bundesbürgerinnen und Bundesbürger ab 18 Jahren befragt. Die Ergebnisse sind aufgrund von Quotierungen und Gewichtungen repräsentativ unter Berücksichtigung des statistischen Fehlers von 2,6 bis 2,7 Prozentpunkten beim jeweiligen Gesamtergebnis. Die Ergebnisse auf Ebene der Bundesländer sind repräsentativ auf Basis einer modellbasierten, statistischen Methode für kleine Datenräume. Der statistische Fehler auf Ebene der Bundesländer liegt bei 5,0 bis 5,6 Prozentpunkten.