Jäger in Deutschland 2019 pro 1.000 Einwohner (Quelle: DJV)

20.3.2020

Zahl der Jäger in Deutschland steigt

2019 lösten 388.529 Menschen einen Jagdschein – rund 4.100 mehr als im Vorjahr. Die meisten Jäger kommen aus Nordrhein-Westfalen (87.659). Bezogen auf die Bevölkerung liegt Schleswig-Holstein mit 8,1 Jäger pro 1.000 Einwohner vorn.


Im vergangenen Jahr waren 388.529 Personen im Besitz eines gültigen Jagdscheins. Damit ist die Zahl der Jägerinnen und Jäger in Deutschland seit 1990 um satte 25 Prozent gestiegen. Die meisten Jäger stammen aus Nordrhein-Westfalen: 87.659. Es folgen Niedersachsen (60.000), Bayern (48.000) und Baden-Württemberg (46.772). Bezogen auf die Einwohnerzahl liegt Norddeutschland vorn: In Schleswig-Holstein gibt es 8,1 Jäger pro 1.000 Einwohner, dicht gefolgt von Mecklenburg-Vorpommern (7,8) und Niedersachsen (7,5). Diese Zahlen hat der Deutsche Jagdverband (DJV) ermittelt.

Bundesweit betrachtet, kommt laut aktueller DJV-Statistik 4,7 Jäger auf 1.000 Einwohner. Im europäischen Vergleich liegt Deutschland damit im Mittelfeld. Vorne ist hier Finnland – dort leben 58 Jäger pro 1.000 Einwohner. Schlusslicht sind die Niederlande mit 2 Jägern pro 1.000 Einwohner.